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Der Arbeitsmarkt

Kaum jemand ist so prominent wie er: der Arbeitsmarkt. Zahlreiche Journalisten verfolgen seine Entwicklung ebenso wie Führungskräfte in Politik und Wirtschaft, Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Sie betrachten ihn aus allen Perspektiven, schauen, wer wie stark an ihm partizipiert, wer sich besonders erfolgreich in ihm bewegt, wer Angebote macht, ohne Nachfrage zu finden. Kränkelt er, so entwerfen sie Kuren, planen für ihn Innovationen oder den Rückgriff auf Altbewährtes. Warum auch wir uns jetzt mit ihm beschäftigen? Um seine Grundlagen für all diejenigen ein wenig besser begreiflich zu machen, die sich nicht täglich intensiv mit ihm auseinandersetzen, auch wenn er oftmals täglich ihr Leben beeinflusst.

Die Betonung muss auf „klein“ liegen, denn das Thema ist zu vielschichtig für einen relativ kleinen Artikel. Wer Arbeitsmarktpolitik betreibt, darf weder Ziele der Arbeitgeber noch die der Arbeitnehmer und der bisher Arbeitslosen aus den Augen verlieren. Investitionen in Zukunftsbranchen können ebenso zur Stärkung des Arbeitsmarktes beitragen wie eine bedarfsorientierte Politik der Weiterbildung. Die Kommunikation der einzelnen Akteure ist wichtig, um die optimale Auswahl geeigneter Instrumente zu gewährleisten. Ob allerdings jemals eine Rückkehr zur Vollbeschäftigung möglich wird, mag fraglich bleiben. Diskussionen wie die um ein staatlich garantiertes Mindesteinkommen abseits des Arbeitsmarktes zeigen, dass die Gedanken sehr weit gehen und letztlich auch die Frage betreffen, welche Rolle Arbeit und Arbeitsmarkt in einer zukünftigen Gesellschaft spielen können. Man darf gespannt auf Antworten sein.

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